Perspektivverkürzung


Text mal. Auf deutsch. Also “in Echt” sozusagen.

AUS.geMUSTERt!

Wolfgang Herrndorf also. Tschick also, Sand – und (s)eine Geschichte, die mir hinterrücks und ohne Vorwarnung das Herz bricht. Dabei hab’ ich bis vor wenigen Wochen noch nie ‘was von dem Typen gehört, um ganz ehrlich zu sein. Erst ein Blogeintrag eines befreundeten Autors hat mich überhaupt auf ihn aufmerksam gemacht. Und darauf, dass er im Sterben liegt. Und drüber spricht und schreibt. Öffentlich, wie man das heute im Zeitalter totaler Extrovertiertheit eben so macht.

Dazu passt der GEO-Artikel, den ich gerade im Wartezimmer meines geschätzten Zahnarztes – ein humoriger Herr fortgeschrittenen Alters mit einer erfrischenden Mischung aus Sarkasmus und Philanthropie – gelesen habe. Um Big Data ging es da, um die Vermessbarkeit des Menschen, um die Quantifizierung von Bedürfnissen und vor allem deren Vorhersagbarkeit. Und dass die Maschine aufgrund der schieren Datenmenge und der auf Unfehlbarkeit getrimmten Softwarealgorithmen immer gewinnt. Dass wir alle weitaus weniger einzigartig sind, als…

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